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Wirkt ein Hornbass wirklich weiter als ein Bassreflex-Subwoofer? Hier gibt’s die Fakten, Messdaten und Antworten für dein Event.
In der Welt der Veranstaltungstechnik hält sich das Gerücht, dass Hornbässe den Bass weiter „werfen“ als klassische Bassreflex-Subs. Aber stimmt das?
Funktion-One Entwickler James Hipperson hat es 2021 wissenschaftlich untersucht und bringt Licht ins Dunkel.
Download: Original-PDF auf der offiziellen AES-Seite
Viele Toningenieure verstehen unter „Throw“, wie weit der Bass einer Anlage noch spürbar ist. Besonders Hornbässe wird oft nachgesagt, sie hätten eine größere Reichweite.
Die Studie zeigt: Der Unterschied liegt meist im Wirkungsgrad, nicht in der Reichweite! Beide Prinzipien folgen dem gleichen physikalischen Gesetz:
Schalldruckverlust im Freifeld: –6 dB pro Verdopplung der Entfernung – unabhängig vom Prinzip.
Hipperson führte umfangreiche Messungen mit modernen Subwoofern (u.a. Dual-21“ Horn & Dual-21“ Bassreflex) durch. Die Messungen erfolgten in 20m-Schritten bis 100 Meter Entfernung auf freiem Feld.
Hinweis: Alle Details und Grafiken dazu findest du in der Abhandlung (Abbildungen 7 & 8 und zahlreiche Graphen im PDF).
„Horn und Bassreflex-Lautsprecher verhalten sich bei der Ausbreitung wie eine theoretische Punktquelle. Der Unterschied im Pegelverlust liegt innerhalb der Messunsicherheit.“
(James Hipperson, AES 2021)
Nicht das Lautsprecherprinzip, sondern das Gesamtsystem und die Anordnung bestimmen, wie weit der Bass reicht. Dazu gehören Array-Design, Delay-Settings, Platzierung und die Gesamtleistung.
Basshörner bieten Vorteile bei Effizienz und Stromaufnahme – aber nicht bei der „Wurfweite“!